Maikönig

Die Maikönig war die traditionelle Maluns-Kartoffel

  

Manche Kartoffeln werden nicht einfach zu Zutaten – sie werden Teil einer Küchenkultur.

Der Maikönig gehört zu den eindrucksvollsten Sorten unserer Bergkartoffeln. Früher war er auch unter dem Namen «Weltwunder» bekannt. Seine grossen Knollen mit wenigen Augen machen ihn besonders angenehm in der Verarbeitung.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Sorte von Vilmorin-Andrieux erwähnt. Doch seine eigentliche Bedeutung zeigt sich nicht in alten Sortenlisten, sondern in der Küche.

Mit seinem ausgewogenen, intensiven Kartoffelgeschmack gehört der Maikönig zu den traditionellen Kartoffeln Graubündens. Seine besondere Stärke zeigt er vor allem bei Maluns – einem Gericht, bei dem die Qualität der Kartoffel direkt spürbar wird.

Auch als Rösti oder Kartoffelstock entfaltet er seinen unverwechselbaren Charakter.

Für mich steht der Maikönig für eine Zeit, in der Kartoffeln nicht einfach eine Beilage waren, sondern ein wichtiger Bestandteil der regionalen Küche. Gerade bei Maluns zeigt sich, wie viel Geschmack in einer einzigen Kartoffel stecken kann.


      

Verwendung

Der Maikönig eignet sich hervorragend für:


      

Was den Maikönig besonders macht

Der Maikönig braucht Zeit.

Wie viele unserer Bergkartoffeln entwickelt auch er seine ganze Qualität erst, wenn er wirklich weich gekocht ist. Aufgrund seiner besonderen Struktur kann seine Kochzeit deutlich länger sein als bei herkömmlichen Kartoffeln.

Mein Tipp: Wenn beim Einstechen mit dem Messer noch ein kleiner Zweifel bleibt, ob er schon weich genug ist, lieber noch etwas weiterkochen lassen. Mehr zur richtigen Kochzeit und zur Zubereitung unserer Bergkartoffeln findest du in unseren Küchentipps.

Gerade bei Maluns zeigt sich seine grosse Stärke: Der Maikönig bringt so viel eigenen Kartoffelgeschmack mit, dass deutlich weniger Mehl benötigt wird.

So bleibt das Wichtigste erhalten – der Geschmack der Kartoffel.

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