Laura

Golden Nugget im roten Kleid

   

Manche Kartoffelsorten überraschen uns bereits beim ersten Blick. Andere erst beim ersten Bissen.

Die Laura gehört zu beiden.

Mit ihrer dunkelroten Schale und ihrem leuchtend goldgelben Fleisch ist sie eine echte Augenweide. Doch ihre besondere Stärke zeigt sich nicht nur in ihrer Farbe: Ihre cremige Struktur und ihr feiner Charakter machen sie zu einer Kartoffel, die in der Küche sofort neugierig macht.

Die Laura stammt ursprünglich aus Deutschland und wurde 1998 zugelassen. Auf dem Feld zeigt sie sich mit kräftigem Kraut und gehört zu den späteren Sorten, die erst im Herbst geerntet werden.

Im Albulatal bauen wir sie erst seit wenigen Jahren an. Es ist spannend zu beobachten, wie sie sich unter unseren besonderen Bedingungen entwickelt – im Boden, auf dem Feld und natürlich auch in der Küche.

Genau diese Entdeckungsreise gehört für mich zum Schönsten am Kartoffelanbau.

Manche Geschichten sind bereits geschrieben. Andere dürfen wir erst noch miterleben.      


      

Verwendung

Die Laura eignet sich hervorragend für:


      

Was die Laura besonders macht

Bei neuen Sorten liebe ich den Moment des Entdeckens.

Die Laura darf sich zuerst in unserer Küche beweisen. Besonders spannend finde ich ihre Verbindung aus kräftigem Kartoffelgeschmack, ihrer tiefgelben Farbe und ihrer cremigen Struktur.

Noch schreiben wir ihre Geschichte im Albulatal.

Genau darin liegt der Reiz: Einer neuen Kartoffel die Zeit zu geben, sich an ihren Standort anzupassen, ihren eigenen Charakter zu entwickeln und herauszufinden, welchen Platz sie in unserer Küche einnehmen wird.

Denn genau das macht den Kartoffelanbau für mich so faszinierend: Nicht jede Besonderheit erkennt man am ersten Tag. Manche müssen wachsen, entstehen und sich erst zeigen.

Manchmal entstehen die schönsten Überraschungen genau dann, wenn man einer Kartoffel die Möglichkeit gibt, ihre eigene Geschichte zu erzählen.

Geeignete Rezepte