Ein Bissen, der verzaubert
Rezept von: Uwe Reule – Sporthotel Pontresina
Ergibt: ca. 30–35 Falafel à 30 g
Bergackerbohnen werden hier zum Falafel-Klassiker: aussen wunderbar knusprig, innen saftig und fein strukturiert. Dazu kommt ein vollmundiges Aroma, das lange am Gaumen bleibt.
300 g Bergackerbohnen, ganz
Die Bergackerbohnen in reichlich kaltem Wasser 48 Stunden einweichen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Einweichwasser einmal täglich wechseln.
Wer einen Fleischwolf besitzt, kann die Bohnenmasse auch durch die mittlere Lochscheibe (Grösse 3) wolfen. So bleibt die Masse schön strukturiert und erhält eine angenehme Konsistenz. Für eine besonders knusprige Hülle können die geformten Falafel vor dem Ausbacken in geriebenem Brot gewendet werden.
Die Bergackerbohnen-Falafel schmecken hervorragend mit Fladenbrot, frischem Salat, Joghurt-Dips oder Hummus.
Die Falafel lassen sich zudem sehr gut vorbereiten und einfrieren. Das Rezept kann natürlich auch mit unserem geschälten Bergackerbohnen-Bruch zubereitet werden.
Das Rezept ist geschafft. Jetzt darf gekocht und genossen werden.
Wer noch mehr über die Geschichte dahinter erfahren möchte, darf gerne weiterlesen.
Das war eine Überraschung: Wir waren bereits mitten im Hauptgang, als Uwe plötzlich noch ein paar Falafel aus unseren Bergackerbohnen servieren liess.
Uwe gehört übrigens zu unseren Bergkartoffelköchen der ersten Stunde. Ich kann mich noch sehr gut an den ersten Biss erinnern – er hat mich sofort verzaubert. Ganz ehrlich: Noch nie hatte ich eine Falafel mit einer derart knusprigen und zugleich wunderbar flaumigen Textur gegessen. Dazu diese für eine Falafel überraschende Saftigkeit – einfach unglaublich.
Natürlich wollte ich sofort wissen, was dahintersteckt. Uwe stellt seine Falafel aus gekochten Bergackerbohnen her. Eine einfache, aber geniale Idee, die mich sofort begeistert hat. Für mich sind diese Falafel ein wunderbares Beispiel dafür, wie viel Geschmack in den Bergackerbohnen steckt – und wie man mit der richtigen Zubereitung das Maximum herausholen kann.
Es zeigt einmal mehr, dass sich auch ein altes, fast vergessenes Produkt auf ganz neue Weise zubereiten und erleben lässt. Und manchmal braucht es dafür gar nicht viel – nur eine gute Idee und den Mut, etwas anders zu machen.
Fast vergessen. Heute wichtiger denn je.
Der schnelle Weg zum vollen Bohnenaroma