Sortieren

Jetzt zeigt sich, wie vielfältig unsere Kartoffelwelt wirklich ist.

Nach der Ernte dürfen die Kartoffeln erst einmal zur Ruhe kommen.

Geschützt vor Licht trocknen sie in den Holzpaloxen langsam ab und reifen weiter.

Erst danach beginnt eine der anspruchsvollsten Arbeiten des ganzen Jahres: Das Sortieren. 


  

KNOLLE FÜR KNOLLE

Rund dreissig bis vierzig Sorten werden in verschiedenen Grössen zum Teil von Hand aussortiert, abgesackt, beschriftet und auf Paletten geschichtet.

Am Ende entstehen bis zu siebzig verschiedene Kategorien.

Wo moderne Sortieranlagen bei Standardsorten fast alles automatisch erledigen, braucht es bei unseren Bergkartoffeln Menschen mit Erfahrung, Konzentration und vor allem einem guten Auge.

Wenn man den ganzen Tag am laufenden Sortierband steht, kann einem schon mal schwindlig werden – vor lauter Kartoffeln.

Fast zwei Wochen lang wird sortiert.

Knolle für Knolle.

Jede einzelne Kartoffel bekommt ihren richtigen Platz.

Wenn ich diesen Arbeitsschritt sehe, wird mir jedes Mal bewusst, wie viel Sorgfalt und Schweiss schon in einem einzigen Sackerl Bergkartoffeln steckt.