Kartoffelernte

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit.

Ein ganzes Jahr lang haben wir gesät, gehofft, beobachtet und gepflegt.

Jetzt zeigt sich, was die Natur daraus gemacht hat.

Erst wenn die ersten Knollen aus der Erde kommen, wissen wir wirklich, wie das Bergkartoffeljahr verlaufen ist. Bis zu diesem Moment bleibt vieles ein Hoffen. Natürlich entwickelt man mit der Zeit ein Gefühl dafür, wie die Ernte ausfallen könnte. Doch Gewissheit gibt es erst jetzt.


  

DIE KRAFT DER ERDE

Diese Tage gehören zu den intensivsten des ganzen Jahres.

Nicht nur für Marcel und seine Familie. Auch viele treue Helferinnen und Helfer kommen jedes Jahr nach Las Sorts, um mitanzupacken. Ohne sie wäre eine Bergkartoffelernte in den Bergen kaum möglich.

Unsere Erträge liegen mit rund 14 bis 15 Tonnen pro Hektar deutlich unter denen des konventionellen Kartoffelanbaus. Dafür durfte jede Kartoffel langsam wachsen und ihren eigenen Charakter entwickeln.

Wenn am Abend die ersten Paloxen gefüllt sind, spüren wir vor allem eines:

Dankbarkeit.

Nicht für möglichst viele Kartoffeln.

Sondern für eine gute Ernte.